Im Jahre 1792 marschierten Truppen des revolutionären Frankreichs in Barmen ein. Nur wenige Jahre später fiel das gesamte linke Rheinland an den französischen Staat. Für die Menschen hier begann eine neue Zeit, die sie in die Moderne beförderte, da nun die Vorstellung der Freiheit des Individuums seinen Weg in die Rheinlande fand. Selbst als nach der Niederlage Napoleons die Rheinlande 1815 an das Königreich Preußen fielen, blieb der Geist der Freiheit hier lebendig.
Die zweiten Barmer Geschichtstage des KULTUR- und VERKEHRSVEREIN BARMEN e.V. haben die Darstellung des Lebens der Menschen in Barmen in dieser wechselhaften Epoche zum Thema.

Wie lebten unsere Ahnen in einer Welt, die von Hunger, Krankheit und Zukunftsängsten geprägt war?
Wie sah das Leben in Barmen zu dieser Zeit aus? Wie ging man mit Franzosen und Preußen um?
In Zusammenarbeit mit der LaNTD-AG des KULTUR- und VERKEHRS-VEREIN BARMEN e.V. wird auch des das LaNTD-Projekt zum Erhalt des Barmer Drieschs vorgestellt.
Wie Sie dem Programm entnehmen können, wird Ihnen mit „Live History“, verschiedenen Ausstellungen und zwei heimatgeschichtlichen Publikationen sowie Getränken und Essen ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Es ist uns gelungen, für diese Aktivitäten erneut Schloss Kellenberg als Veranstaltungsort zu gewinnen und somit der Veranstaltung einen würdigen historischen Rahmen zu bieten.

Wir erwarten interessante Stunden rund um die Geschichte Barmens und freuen uns auf Ihren Besuch!
Kultur- und Verkehrsverein Barmen e.V.
Arbeitsgruppe Heimatkunde

 

PROGRAMM

1. September, Samstag

10:00 Uhr: Eröffnung und Geschützvorführung des Artillerie-Corps Juliers
10:30 Uhr: Festakt
Begrüßung und Einführung
Grußwort Axel Fuchs (Bürgermeister)
Grußwort Wolfgang Spelthahn (Landrat)
Grußwort Guido von Büren (Geschichtsverein Jülich)
Vorstellung der Publikationen:
„Der Driesch. Lebensgrundlage einer rheinischen Gemeinde“
„Zwischen Tradition und Revolution“
Die Geschichte der Bürgermeisterei Barmen in den Jahren 1789 bis 1848
Eröffnung der Ausstellung „Leben in Barmen während des Langen 19. Jahrhunderts (1789-1918)

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